Gesundheitstipps
zu folgenden Themen:
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So schlagen Sie dem Infekt ein Schnippchen
Pflanzen und Bakterienlysat machen das Immunsystem fit
Die Erkältungserreger von über 100 Virenstämmen machen unserem Immunsystem die Arbeit vor allem im Winter schwer. Zum Schutz vor Infekten gilt:
- Viren vermeiden und Körper warmhalten! Nicht immer kann man Menschenansammlungen (Berufsverkehr in öffentlichen Verkehrsmitteln) ausweichen, aber warme und trockene Kleidung sollten ein Muß sein.
- Zink-Päparate** können die Erkältungssymptome mindern. Das wurde zum Beispiel in einer placebokontrollierten Studie festgestellt. (Arm Intern Med 2000, 133, 245)
- Gurgeln mit Salzwasser
- heiße Hühnersuppe ( Wirksamkeit ist durch Studien belegt!)
- warme Getränke
- Eine Behandlung mit immunmodulierenden Bakterienlysaten** bietet sich für Kinder und immungeschwächte Erwachsene an, die oft zu Erkältungsinfektionen neigen. In einer Studie wurde bei Kindern durch eine zyklische Therapie die Infektrate um mehr als ein Drittel vermindert.
- Echinacea, Thuja und Baptisia** oder Kombinationen aus diesen Pflanzen gehören zu den typischen pflanzlichen Immunmodulatoren. Sie sind indiziert bei chronisch rezidivierenden Infekten, oder um generell die Infektanfälligkeit zu mindern. Wichtig ist dabei, daß eine Intervalltherapie gemacht wird: zehn Tage Einnahme -- vier Tage Pause - zehn Tage Einnahme - immer im Wechsel über vier bis acht Wochen.
- Zur Immunstimulation während der akuten Krankheitsphase habe ich zudem gute Erfahrungen mit einem Präparat mit Kapuzinerkresse und Meerrettich** ( z.B. Angiocin Anti Infekt) gemacht. Oft kann man damit sogar auf eine Antibiotikatherapie verzichten. Außerdem wird die Rezidivrate gesenkt und die Rekonvaleszenz-Zeit verkürzt.
- Wärmeansteigende Fußbäder wirken vorbeugend, aber auch bei einer hochakuten Sinubronchitis - ähnlich wie regelmäßiges Saunieren. Über 20 Minuten wird dabei Wasser von 35 auf etwa 40 Grad Celsius erwärmt. Es soll zu einer merklichen allgemeinen Überwärmung und zur deutlichen Schweißbildung auf der Stirn kommen.
- Feuchte Wickel sind eine wirksame natürliche Maßnahme bei Halsentzündungen und Atemwegsinfektionen. Sie sind leicht zu handhaben.
**Aber Merke: Medikamente zur Vorbeugung und Immunstimulation sind nicht Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung und werden deshalb von den Krankenkassen nicht erstattet.
Naturhilfen bei Magen- und Darmbeschwerden
Falsche Eßgewohnheiten, Hektik und Stress machen Magen und Darm ganz schon zu schaffen,. Wird es den Organen zu viel, reagieren sie verstimmt. Bei leichten Beschwerden kann erst einmal auf alte Hausmittel zurückgegriffen werden. So kann bei Verstopfung Fenchel- oder Holundertee sehr hilfreich sein. Unsere Großmütter setzten auf die Kraft von Dörrpflaumen, Leinsamen, Sauerkraut oder Rizinusöl, wendeten aber unterstützend auch kalte Fußbäder an.
Wirksame Mittel gegen Blähungen: Anis- oder Kümmeltee. Und bei Sodbrennen können Emser Salz, Heilerde, rohe Kartoffeln oder Sauerrahm die Beschwerden lindern. Bei Durchfall gelten Aufgüsse mit Blutwurz oder aus Heidelbeeren als bewährte Naturrezepte. Auf jeden Fall sollten Sie Ihren Flüssigkeitshaushalt stabilisieren, indem sie möglichst viel trinken, am besten auch Mineral- und Vitaminhaltige Getränke oder eine einfache Brühe. Wer die Beschwerden nicht mit Haferschleim kurieren will, kann es auch mit Cola und Salzstangen probieren. Eine einfache Methode ist, mehrfach am Tag geriebene rohe Äpfel zu essen. Bei Erbrechen empfehle ich Melissengeist und Pfefferminztee. Und einen gereizten Magen beruhigen Melissentee, Johanniskrautöl oder ein aufgelegter Heublumen-Sack. Bei Krämpfen reicht oft schon die gute alte Wärmflasche. Ein Rezept aus der Teeküche: eine Mischung aus Kamille und Gänsefingerkraut wirkt oft wahre Wunder! Sind die Beschwerden allerdings nach zwei bis drei Tagen nicht verschwunden oder haben sich zwischenzeitlich verstärkt, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufzusuchen, um mögliche ernsthafte Ursachen untersuchen zu lassen.
Achtung: Besonders bei Kindern ist bei Durchfällen und Erbrechen Vorsicht angeraten, da es durch die verstärkten Ausscheidungen zu einem bedrohlichen Flüssigkeitsmangel kommen kann.
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Weitere Infos im Internet unter http://www.phytotherapy.org/gphy/grippe.htm |
Impfungen
Grippeschutz muss jährlich erneuert werden
Kaum einer bleibt in der kalten Jahreszeit von Husten, Schnupfen oder Heiserkeit verschont. Eine normale Erkältung ist als harmlos anzusehen, bei einer echten Grippe allerdings ist Vorsicht angeraten. Die Influenza zeigt sich meist mit heftigen Symtomen wie hohem Fieber, Gliederschmerzen und starkem Krankheitsgefühl. Oft folgt noch eine Bronchitis oder Lungenentzündung. In manchen Fällen kann die Grippe sogar zum Tod führen. Schützen kann man sich durch eine Impfung.
Diese sollte insbesondere bei Menschen durchgeführt werden, deren Immunsystem geschwächt ist. Ebenso bei Personen , die an einer chronischen Krankheit (z.B. Herzkrankheiten, Bronchitis oder anderen Lungenerkrankungen) oder an Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes leiden. Generell wird auch älteren Menschen ab 60 Jahren empfohlen, sich vorbeugend impfen zu lassen. Aber auch bestimmte Berufsgruppen sind durch häufige Personen- oder Kunden-Kontakte gefährdet, mit dem Virus in Kontakt zu kommen und sich anzustecken. Dazu gehören medizinische Berufe und Rettungsdienste, Polizei- und Verwaltungsbeamte, Lehrer und Erzieher sowie Personal von öffentlichen Verkehrsmitteln und im Einzelhandel.
So mancher glaubt durch die letztjährige Impfung noch genügend Schutz zu haben. Ein großer Irrtum: die Viren erweisen sich nämlich als äußerst flexibel. Haben sie erst einmal festgestellt, dass sie bei den von ihnen angegriffenen menschlichen Objekten vor eine Impfmauer laufen, verändern sie sich so lange, bis sie ein Schlupfloch finden, doch durch diese Mauer zu gelangen. Schon aus diesem Grund wird der Grippeimpfstoff in den Forschungslabors ständig an den neuen Virentyp angepasst. Deshalb muß jährlich eine Auffrischung erfolgen.
Die beste Zeit für den Gang zum Arzt ist kurz vor Beginn der Influenzasaison im September oder Oktober. Circa zwei Wochen nach der Impfung setzt der Schutz ein, er hält praktisch ein Jahr lang an. Die meisten Kassen übernehmen die Kosten auch bei Nicht-Risikopatienten. Menschen, die unter einer Eiweiß-Allergie leiden, müssen auf die Impfung verzichten. Bei der Herstellung des Impfstoffes werden als Ausgangsmaterial befruchtete Hühnereier verwendet.
Gegen eine normale Erkältung aber hilft auch die Impfung nicht. Die beste Vorbeugung besteht in einer gesunden Lebensweise mit vitaminreicher Ernährung und Bewegung an der frischen Luft. Und wer gerne mal eine Tasse Tee trinkt und gleichzeitig etwas für seine Abwehrkräfte tun will, für den gibt es einen besonderen Tipp: Hagebuttentee.
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Für ältere
Personen oder Personen mit bestimmten Risikopotential gilt: |
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Weitere Infos im Internet unter: http://www.grippe.ch/deutsch/frame.htm |
Zeckenschutzimpfung
Gefährdungsgebiete in Deutschland sind auch die Gebiete der Nebenflüsse des oberen Main - also auch die Pegnitz -
Wichtigste Maßnahme ist die
Vorbeugung eines Zeckenbisses
Zeckenbiotope zu meiden ist der sicherste Infektionsschutz. Wer sich jedoch in Zeckengebieten aufhält, sollte möglichst geschlossene helle Kleidung
tragen, auf der die Zecken gut zu erkennen sind. Körper und Kleidung sollten nach Aufenthalten in Endemiegebieten bei guter Beleuchtung gründlich
abgesucht werden. Die Zecken bevorzugen Lokalisationen zwischen den Beinen, in den Kniekehlen, unter den Armen, im Nacken und am Kopf
(Haaransatz), die warm, feucht und gut durchblutet sind sowie dünne Hautpartien aufweisen.
Repellents (z.B. Autan) gegen Insekten haben auch gegen Zecken eine gewisse Wirkung. Nach etwa zwei Stunden läßt diese allerdings nach.
Zeckenentfernung
Saugende Zecken sollten sobald sie entdeckt werden mit einer Pinzette, oder, wenn diese nicht verfügbar ist, mit den Fingernägeln so nahe wie
möglich an der Haut gegriffen und entfernt werden, möglichst ohne die Zecke zu knicken oder zu quetschen, damit nicht unnötig virusinfizierter
Speichel in die Stichstelle gelangt. Aus demselben Grund sollte auf Mittel wie Alkohol, Nagellack, Öl u.ä. verzichtet werden. Die Frage des "Wie" (z.B.
die Drehrichtung) hat bei der Entfernung von Zecken keine Bedeutung.
Die Stelle des Zeckenstichs kann mit desinfizierenden Mitteln (z. B. Betaisadona) behandelt werden. Sollte ein Rest des Stechapparates in der Haut
zurückgeblieben sein, könnte dieser (bei Entzündung) exzidiert werden.
Impfungen
Aktive Immunisierung
Da keine spezifische medikamentöse Behandlung verfügbar ist, kommt der
vorbeugenden Impfung besondere Bedeutung zu. Für die aktive Schutzimpfung stehen
Impfstoffe mit inaktivierten FSME-Viren zur Verfügung, die auf Hühnerfibroblastenzellkulturen angezüchtet und anschließend gereinigt wurden. Die
Wirkungssamkeit dieser Impfstoffe ist gut. Empfohlen wird die aktive Impfung für
Risikopersonen. Kontraindikationen oder Anwendungsbeschränkungen bestehen für Personen mit Hühnereiweißallergie, Hirnschäden oder Autoimmunerkrankungen.
Die Impfung besteht aus drei Teilimpfungen. Die ersten beiden Impfungen erfolgen im Abstand von 1 - 3 Monaten, die dritte Impfung nach 9 - 12
Monaten. Der Impfstoff wird intramuskulär, vorzugsweise in den Oberarm, appliziert. Eine Boosterinjektion sollte nach 3-5 Jahren vorgenommen
werden.
Neben diesem Langzeit-Immunisierungsschema sind für die beiden Impfstoffe unterschiedliche sog. Schnellimmunisierungsschemata zugelassen, das
eine fordert drei Impfstoffapplikationen (O -14 Tage - 9-12 Monate), das zweite vier (O - 7 - 21 Tage - 12-18 Monate), um einen Langzeitschutz zu
gewährleisten.
Eine rechtzeitige aktive Immunisierung ist in jedem Fall der passiven Immunisierung vorzuziehen, da der erreichbare Impfschutz deutlich höher ist
(98-99 %). Hinzu kommt, daß Zeckenstiche häufig unbemerkt bleiben.
Passive Immunisierung
Zur passiven Immunisierung sind spezielle FSME-lmmunglobuline zweier Hersteller erhältlich. Nach Zeckenstich muß die Anwendung innerhalb von 96
Stunden und in der empfohlenen Dosierung erfolgen. Nach Ablauf von 96 Stunden sollte von einer passiven Immunisierung abgesehen werden, da
dann nicht mehr mit einer ausreichenden Schutzwirkung gerechnet werden kann. Die Anwendung von FSME-lmmunglobulin ist bis auf weiteres auf
Erwachsene und Jugendliche nach der Vollendung des 14. Lebensjahres beschränkt. In der medizinischen Fachliteratur wird nicht ausgeschlossen,
daß die passive Immunisierung möglicherweise auch den Krankheitsverlauf ungünstig beeinflussen kann.
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft hat 1995 hinsichtlich der FSME-lmpfungen folgende Zusammenfassung gegeben:
Die aktive FSME-lmpfung verleiht guten Schutz.
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) sind, wie bei anderen Impfungen, möglich und können in einzelnen Fällen auch mit einer Erkrankung
des peripheren oder zentralen Nervensystems einhergehen.
Die bislang vorliegenden Daten (UAW, begutachtete Fälle von UAW mit neurologischer Symptomatik, Impfstoffdosen) sprechen nicht dafür, daß die Rate der UAW mit neurologischer Symptomatik auffallend höher liegt als bei anderen Impfungen.
Die aktive Impfung sollte bei entsprechend sorgfältig gestellter Indikation durchgeführt werden.
Das Maß der Wirksamkeit der passiven Immunisierung ist beim Menschen nicht ausreichend belegt.
Gesunde Ernährung
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Laß deine
Nahrung deine Medizin sein |
Wir essen ca. 100 000mal während unseres Lebens. Erwachsene
essen und trinken jeden Monat ihr eigenes Körpergewicht. Im Laufe eines
Lebens nehmen wir zwischen 60 und 70 Tonnen an Nahrung zu uns. Seit Anfang
des 19. Jahrhunderts jedoch haben sich unsere Eßgewohnheiten völlig
verändert. Unser
Getreideverzehr ging um 70 Prozent zurück, unser Verbrauch an
Vollkornprodukten um 90 Prozent, an Kohlenhydraten um 50 Prozent, an
Ballaststoffen sogar um 70 Prozent. Zugleich stieg unser Fettverzehr um zehn
Prozent auf 40 Prozent, der Anteil an tierischem Eiweiß um 20 Prozent und
der Verbrauch von Zucker sogar um satte 100 Prozent. Auch der Verzehr ballaststofffreie
Nahrungsmittel hat sich versechsfacht.
Außerdem haben leider Gemüse und Früchte, im
Zeitalter der Chemie, des Intensivanbaues mit seinen Manipulationen und der
monströsen Treibhäuser - wo sie nicht einmal mehr auf Erde wachsen und eine
künstliche Sonne auf sie scheint - auch ihre inneren Werte verloren. Doch bei
bewußter Auswahl sind sie neben den Getreideprodukten das
Herzstück unserer wertvollen Vollwert- Nahrung (siehe Ernährungspyramide
weiter unten).
Es gibt viele triftige Gründe dafür, heute gute, reife und möglichst
schonend behandelte Pflanzenkost zu bevorzugen und tierische höchstens als
Zugabe zu essen.
Hier einige Argumente, die längst wissenschaftlich
untermauert sind.
Das beste Argument dafür, weniger Fleisch zu essen und statt dessen viel
mehr Gemüse, Salat und Obst ist immer noch dies:
Vegetarier leben
nachweislich gesünder!
Zahlreiche internationale und nationale wissenschaftliche Untersuchungen
haben das belegt. Unter anderem kamen zwei große deutsche Studien (des
Instituts für Sozialmedizin und Epidemiologie beim Bundesgesundheitsamt in
Berlin und des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg) zu fast
identischen Ergebnissen:
• Vegetarier haben nur selten Übergewicht;
• ihr Blutdruck und ihre Cholesterinwerte sind weitaus besser als die von
eifrigen Fleischessern;
• sie haben viel niedrigere Harnsäurewerte, damit verringert sich ihr
Gichtrisiko, und ihre Nieren funktionieren besser;
• unter Vegetariern gibt es wesentlich seltener Diabetiker;
• die Gefahr, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, vermindert
sich bei ihnen um 30 bis 80 Prozent;
• sie haben weniger Gallensteine und weniger Divertikel, Verstopfung kennen
sie meist nur vom Hörensagen;
• ebenso sind sie besser geschützt vor ernährungsbedingten Krebsarten wie
zum Beispiel Dickdarm- und Brustkrebs;
• viele Allergiker und auch Neurodermitiker sind ebenfalls ihre Allergie
oder Hautkrankheit durch vegetarisches Essen losgeworden.
Die "Kreta-Diät" rettet Leben
Mit dieser Schlagzeile berichtete das Ärzteblatt Medical Tribune geradezu
euphorisch, daß die Bewohner der Mittelmeerinsel Kreta, die bekannt sind
für ihre außerordentliche Gesundheit und Langlebigkeit, um 70 Prozent
weniger Herzinfarkt-Tote gegenüber anderen Ländern beklagen.
Sehr viel Gemüse und Obst, Joghurt, Olivenöl, Getreide, Hülsenfrüchte,
Nüsse, Kräuter, wenig Fleisch, aber viel Fisch und etwas (!) Rotwein heißt
das Rezept, das gar keines ist. Denn die Mittelmeerbewohner leben seit 4000
Jahren so. "Mediterrane Kost" nennen es vornehm moderne Ärzte.
Antonis Kafatos, Professor der Präventivmedizin und Ernährungswissenschaft
an der Universität Kreta, hat seit 1960 insgesamt 700 Männer auf dem Land
immer wieder untersucht. Er schrieb genau auf, was diese Menschen essen und
trinken. Bis heute beobachtete er sie. Nach 35 Jahren gab es in seiner
Untersuchungsgruppe auf Kreta noch 50 Prozent Überlebende, in Finnland bei
einer parallel laufenden Untersuchung zur gleichen Zeit keinen einzigen
Überlebenden. - Die Kreter beziehen übrigens ein Drittel ihrer täglichen
Energie aus Olivenöl

Die Ernährungspyramide
zeigt, wie man sich gesund ernährt. Essen Sie täglich etwas aus jeder
Lebensmittelgruppe. Je weiter Sie zur Spitze kommen, desto weniger. Wichtig
ist, daß die Basis aus Getreide stimmt, d.h. zu jeder Mahlzeit sollten Sie
Brot, Cerealien, Reis- oder Nudelgerichte essen. Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung
"5-a-day: 5mal täglich Obst und Gemüse"
Obst, Gemüse und Co. liefern lebenswichtige Nährstoffe und Ballaststoffe und sind kalorienarm. Dadurch leisten sie einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit, Fitneß und Leistungsfähigkeit. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE), die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und die Landesärztekammer Hessen führten im Herbst 1998 die Kampagne "5-a-day: 5mal täglich Obst und Gemüse" durch, um zu einem reichlichen Verzehr von Obst und Gemüse zu motivieren. "5-a-day" bedeutet, 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen. Das heißt, 3 Portionen oder 375 g Gemüse - davon etwa die Hälfte roh - und 2 Portionen oder 250 bis 300 g Obst (zusammen ca 700g)- am besten frisch.
Aber selbst wenn diese Forderungen erfüllt sein sollte, wird es immer schwerer, den Bedarf an Mineralstoffen und Spurenelementen über die Nahrung zu decken. Durch moderne Ernährungsgewohnheiten, aber auch durch die Methoden der konventionellen Landwirtschaft, verlieren unsere Nahrungsmittel zunehmend an Nährstoffen und damit an Wert. Durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung der Böden in den letzten Jahrzehnten verarmten diese zunehmend in ihrem Mineralstoffgehalt. Die zunehmende Belastung mit Schwermetallen und saurem Regen tut hier ein übriges. Dadurch enthalten Obst, Getreide und Gemüse "von Natur aus" lange nicht mehr so viele Mineralien wie noch vor 20 oder 30 Jahren (siehe Tabelle unten). Biologische Anbaumethoden respektieren die Bedürfnisse von Pflanzen und Böden besser und führen nicht zu deren Verarmung. Daher sollten Nahrungsmittel ans biologischem Anbau generell bevorzugt werden. Auch zu langes Kochen und Warmhalten der Speisen führt zu erheblichen Mineralstoffverlusten. Die Garzeiten sollten daher generell so kurz wie möglich gehalten werden. Besonders Gemüse sollte "al dente" d. h. bissfest, in nur wenig Wasser gegart und darin sofort serviert werden. Frische Kräuter sind besonders reich an Mineralien. Um diese zu erhalten, sollten die Kräuter erst nach dem Garen unter die Speisen gemischt werden. Der Patient sollte auch rohes Obst und Gemüse in seinen Speiseplan einbauen. Ein Mineralstoffdefizit kann außerdem durch einen vermehrten Verbrauch infolge eines starken Säureüberschusses auftreten, wenn der Körper zum Ausgleich der überschüssigen Säuren auf die "Basendepots" zurückgreifen muß
Durch unsere Ernährung entstehen im Körper Stoffwechselschlacken (sogenannte Radikale), die für die Entstehung und Verschlimmerung vieler Erkrankungen (z.B. Zuckerkrankheit, Krebs usw.) verantwortlich sind. Diese gefährlichen Stoffwechselprodukte werden durch Obst- und Gemüsebestandteile entgiftet.
Aber bedenken Sie:
- Obst aus dem Laden wird nicht reif geerntet Als Alternative bleibt nur Obst aus dem eigenen Garten
oder vom ökologischen Obstbau aus der Region.
Viele können jedoch die erforderlichen Mengen an Obst und Gemüse gar nicht
essen. Gerade die einseitige Ernährung bei Berufstätigen (wer kann schon den
Empfehlungen der Ernährungswissenschaftler folgen und 5x am Tag Obst und
rohes Gemüse essen, (insgesamt ca. 700g), älteren Menschen, die oft wenig
Appetit haben, aber auch in der körperlichen Entwicklung befindliche
Schüler mit Fastfood Essen, muß zur Unterversorgung mit Vitalstoffen
führen. Vitamine allein sind nicht alles
Man weiß schon seit langem, daß Vitaminmangel zu
Erkrankung führt. Das bekannteste Beispiel ist Skorbut, die durch Vitamin C
Mangel hervorgerufene Erkrankung der Seefahrer. Aber auch viele andere
Erkrankungen besonders sogenannte Zivilisationskrankheiten werden mit
Vitaminmangel in Verbindung gebracht. Deshalb hat man Untersuchungen gemacht,
um zu erforschen, ob zusätzliche Vitamingabe die Entstehung und
Verschlimmerung solcher Erkrankungen heilen kann. Man hat zwei Gruppen
gebildet. Eine Gruppe erhielt Vitamine, die andere Gruppe erhielt Kapseln
ohne Vitamine. Nach einiger Zeit hat man beide Gruppen untersucht und hat
festgestellt, daß die Erkrankungen durch Vitamingabe allein nicht
beeinflußt wurden. Haben jedoch die Personen nicht Vitamintabletten sondern
Vitamine in Form von frischem Obst und Gemüse gegessen, so sind die
Erkrankungen in dieser Gruppe seltener aufgetreten oder haben sich
zurückgebildet. Es sind also noch andere Substanzen im Obst und Gemüse
vorhanden, die Einfluß auf das Krankheitsgeschehen haben. Deshalb hat
es wenig Sinn reine Vitamintabletten zu nehmen. Artikel vom 25.01.2002 aus den Nürnberger
Nachrichten Regionalteil vom freien Mitarbeiter der NN Ulrich
Brühschwein, Fax 09829/93015 Team der Fachhochschule Triesdorf
untersuchte 50 verschiedene Säfte auf ihre elektroenergetische Wirkung Vitaler durch Apfelsaft
von Streuobstwiesen ? Erzeugnisse aus kleinen Musterreihen kamen besser
weg als industriell gepreßtes Säfte – Wirkung auf Gesundheit ist
umstritten Triesdorf – Diese Nachricht aus der Fachhochschule
Triesdorf dürfte Naturschützer, Landschaftspfleger und die Vermarkter
von Streuobst freuen: Saft aus Äpfeln bäuerlicher Herkunft, in kleineren
Mostereien gepreßt, sollte gesünder sein als industriell hergestellten
Saft. Elektronenmangel ausgleichen Doch was haben Elektronen in Nahrungsmittel mit
gesundheitsfördernder Ernährung zu tun? Es gehe um die sogenannten
Freien Radikale in menschlichen Körper, erklärt der Wissenschaftler. In
Organismus des Menschen gebe es organisch – chemische Verbindungen, die
einen Elektronenmangel hätten, sich also energetisch nicht im
Gleichgewicht befänden – eben die Freien Radikalen. Diskussion in Fachkreisen Daß der Zusammenhang zwischen elektroenergetischer
Qualität von Nahrungsmitteln und Gesundheit in Fachkreisen nicht überall
anerkannt wird, ficht den Triesdorfer Wissenschaftler Manfred Hofmann
nicht an: "So ist das in der Wissenschaft: die erste Generation
forscht, die zweite bekämpft die neuen Ergebnisse, die dritte
Wissenschaftlergeneration sagt, das haben wir schon immer gewußt." Artikel Ende
Artikel aus der Ärztezeitung vom
11.02.2003
Eine Portion Obst paßt meist in eine
Hand
"5 am Tag" ist das Motto einer 2000 gestarteten Kampagne zur Krebsprävention. Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) ist einer der Mitbegründer. Schädliches Eiweiß kann nur durch Vitamine entgiftet
werden.
Seit kurzem ist der Zusammenhang zwischen dem vermehrten
Auftreten eines bestimmten Eiweißes und dem Entstehen oder der
Verschlimmerung vieler Erkrankungen bekannt. Viele Ernährungswissenschaftler
fordern deshalb die vermehrte Zufuhr von Vitaminen. Abgebaut werden kann dieser gefährliche
Eiweißstoff nur dann, wenn auch Vitamin B12, Folsäure und Vitamin B6 in
ausreichender Konzentration in der Zelle vorhanden ist.
Die zentrale Stellung dieser Eiweißsubstanz macht verständlich, daß
sie nicht nur für die Entwicklung von Herz-Kreislauferkrankungen, sondern
auch anderer Erkrankungen bedeutsam ist. So mehren sich nach Angaben von
Professor Karl-Ludwig Resch vom Forschungsinstitut für Balneologie und
Kurortwissenschaft in Bad Elster die Indizien dafür, daß hohe
Konzentrationen dieses Eiweißes auch mit folgenden Krankheiten in Verbindung
gebracht werden müssen: Deshalb fordern Ernährungswissenschaftler zusätzlich,
diese Vitamine zu sich zu nehmen. Die amerikanische Gesellschaft für
Herz-Kreislauferkrankungen (AHA) empfiehlt den Verzehr von Lebensmitteln, die
mit Folsäure, Vitamin B6 und B12 angereichert sind. In manchen Fällen
sollten zusätzlich Multivitaminpräparate eingenommen werden, die 400 µg
Folsäure, 2 mg Vitamin B6 und 6 µg B12 enthalten. Zu beachten sei auch,
daß Personen mit Vorerkrankungen, etwa der Niere, wesentlich höhere
Vitamindosen zu sich nehmen müssen. Einen Schritt weiter ist man in Ungarn
gegangen. Dort werden bereits seit Jahren die Grundnahrungsmittel mit den
drei Vitaminen angereichert. "Ich denke, hier hat eine Regierung
Verantwortung gezeigt", betonte ein Ernährungswissenschaftler auf der
Medica. Auch in Deutschland müsse man endlich diesen Erkenntnissen Rechnung
tragen. Homocysteinspiegel im
Blut über 12 µmol/l: Ein Fall für die Behandlung!! B-Vitamine und Folsäure stimulieren den Abbau Hohes Homocystein – so wird
richtig behandelt Homocystein-Wert Folsäure Vitamin B12 (Cobalamin) Vitamin B6 (Pyridoxin) leicht erhöht 0,4 bis 1 mg/d 3 bis 30 µg/d 2 bis 100 mg/d stark erhöht 1 bis 5 mg/d 30 bis 500 µg/d 20 bis 100 mg/d nach Geißel Muß nun jeder täglich Vitaminpillen schlucken?
"Die Natur hat es nicht darauf abgesehen, daß wir in
der Apotheke landen", meint ein Ernährungsexperte. Wer täglich etwa
700g Obst und Gemüse zu sich nehme, dessen Bedarf an B-Vitaminen sei
normalerweise gedeckt. Leber sei zwar auch Folsäurereich, jedoch wegen der
Belastung mit anderen Substanzen nicht zu empfehlen. Sekundäre Pflanzenstoffe das
Immunsystem der Pflanzen. Wo
findet man nun die Gesundheit im Essen? In letzter Zeit wird zurecht die unkritische
Einnahme von Nahrungsergänzungsstoffen durch die Verbraucherverbände und
Ernährungsexperten kritisiert. Bei gesunder Ernährungsweise brauchen
gesunde Personen bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Kinderwunsch) keine
zusätzlichen Stoffe einzunehmen. Es gibt jedoch eine Menge Belastungen oder
Erkrankungen, bei denen eine zusätzliche Einnahme sinnvoll ist. So sollten
auch Sportler zusätzliche Stoffe zuführen. Im Zweifelsfall lassen sie
sich von ihrem Hausarzt eine Ernährungsberatung geben. Es gibt
Nahrungsergänzungsmittel, in denen nicht nur die notwendigen Vitamine,
sondern auch viele andere wichtige Substanzen enthalten sind. Bevor sie für
unsinnige Pillen viel Geld ausgeben, fragen sie ihren Hausarzt. Nur er kennt
all ihre gesundheitlichen Belastungen. Die Menschen sind aufgeschreckt: Schweinemastskandal, BSE
Maul und Klauenseuche. Immer mehr Experten beschwören eine Neuorientierung, ein
bewussteres Verhalten von Produzenten und Konsumenten. Ob tatsächlich neue Wege
beschritten werden darüber stimmt jeder einzelne Verbraucher mit der Geldbörse
ab. Aber was sind momentan seine Alternativen? Ernährungsempfehlung zur
Stärkung des Knochenstoffwechsels: Ein ausgewogenes Verhältnis von Calcium, Phosphor,
Magnesium und Vitamin D ist eine wichtige Voraussetzung für einen gesunden
Knochenstoffwechsel. Eine zentrale Rolle nimmt hier natürlich das Calcium ein,
da es in großen Mengen im Knochengewebe vorkommt und dort für die Festigkeit
des Knochens verantwortlich ist. Dabei reicht es aber nicht aus, für eine
ausreichende Zufuhr über die Nahrung zu sorgen. Die Aufnahme von Calcium aus
der Nahrung und seine Ausscheidung über die Nieren wird von einer Reihe von
Stoffen, die natürlicherweise in einer Reihe von Lebensmitteln vorkommen,
beeinflußt: verminderte Calcium-Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt durch Calciumresorbtionsfördernd wirken
dagegen folgende Nahrungsbestandteile: Ein ausgewogenes Verhältnis von Calcium und Phosphor (das
Calcium/Phosphor-Verhältnis sollte in der Nahrung 2:1 betragen) erhöht die
Calcium-Absorption und vermindert den Calcium Verlust aus den Knochen. Wie macht man einen Wickel?
- Es wird nach der Ernte behandelt, um haltbar zu bleiben und frisch
auszusehen. Die gängigste Methode ist die Bestrahlung mit Gamma-Strahlen.
(Hier werden wichtige
Vitalstoffe zerstört.)
- Es wird mit Spritzmitteln behandelt, um haltbar zu bleiben.
- Der gemessene Vitamingehalt von Obst und Gemüse hat sich in den letzten
Jahren drastisch reduziert:
Veränderung des Vitamingehalt von Obst und Gemüse (Werte 1996 im
Vergleich zu Angaben 1985)
Quelle: WELT am Sonntag, Nr. 34, 24. August 1997
Vitamin C
Fol Säure
Vitamin B6
ß-Carotin
Äpfel
-82%
Erdbeeren
-67%
Bananen
-84%
-92%
Kartoffel
+25%
Spinat
-58%
-59%
Brokkoli
-52%
-36%
Bohnen
-12%
-61%
Fenchel
-76%
Karotten
-12%
Die Folge ist eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten und Krebsleiden.
Aber auch Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und andere
Gesundheitsstörungen.
Vitamintabletten enthalten nicht alle wichtigen Stoffe und sind meist falsch
dosiert oder mit künstlichen Vitaminen hergestellt.
Mit neuen Untersuchungsmethoden hat FH – Prof. Manfred Hoffmann
nachweisen können, daß in Streuobst – Apfelsaft deutlich mehr
sogenannte bioaktive Wirkstoffe enthalten sind, die dem menschlichen
Organismus ausgesprochen zuträglich sein sollen.
Wenn Manfred Hofmann die Grundlage seiner Untersuchungsmethoden erklärt,
muß er ziemlich weit ausholen. Schon der österreichische
Physiknobelpreisträger Erwin Schrödinger, erzählt der Professor, habe
gefordert, daß Nahrungsmittel nicht nur nach ihrer rein stofflichen
Zusammensetzung qualitativ beurteilt werden dürfen. Sondern daß bei
Lebensmitteln auch deren elektroenergetischer Einfluß auf den
menschlichen Organismus beachtet werden müsse.
Dieser physikalische Aspekt der Nahrungsmittelqualität wurde nun am
Beispiel Apfelsaft in Triesdorf naturwissenschaftlich fundiert untersucht.
Bei den Meßreihen, die ein Diplomphysiker im Labor durchgeführt hat,
wurde der Elektronengehalt der bioaktiven Stoffe im Saft ermittelt.
Um ins Gleichgewicht zu kommen entrissen diese anderen intakten
Verbindungen im Körper Elektronen. Die geschädigte Verbindung versuche
ihrerseits wieder, diese Lücke zu decken. So komme es zu einem
"Dominoeffekt", der sich im Körper fortsetzt.
Dieser Effekt werde von der Medizin für eine ganze Reihe von
"Radikalen – Krankheiten" wie dem grauen Star, Parkinson,
einigen Krebsarten, aber auch für vorzeitiges Altern verantwortlich
gemacht. Der Krankheit auslösende Prozeß im Körper werde dann
unterbrochen, wenn ihm Nahrungsmittel zugeführt werden, die ausreichend
bioaktive Stoffe enthalten und damit den Organismus sozusagen einer
"Elektronendusche" unterziehen.
Bei der Untersuchung von rund 50 Apfelsaftsorten, wovon etwa ein Drittel
aus Steuobstbeständen stammte, habe man ein eindeutiges Ergebnis
erhalten, berichtet Prof. Hoffmann.
Elektroenergetisch gesehen seien die Säfte aus Streuobst und als kleinen
Mostereien qualitativ besser als die industriell hergestellten Apfelsäfte
gewesen. "Alle ganz guten Werte fanden wir bei Streuobst –
Apfelsaft aus kleinen Mostereien, alle Säfte aus Großmostereinen
unterschieden sich in ihrer elektroenergetisch niedrigen Qualität kaum
voneinander.
Warum das positive Untersuchungsergebniss für Streuobst und sein
Nachfolgeprodukt Saft? Professor Hofmann hat eine ganze Reihe von
wissenschaftlich fundierten Erklärungen parat. Eine der wichtigsten:
wesentliche Voraussetzung für eine Pflanze, die elektronenreichen
bioaktiven oder auch sogenannten sekundären Wirkstoffe erzeugen zu
können, sei ihr möglichst stressfreies Wachstum. Ein solches hätten i.
d. R. z. B. Streuobstbäume.
Anders als Plantagenbäume müßten sie keine Höchsterträge liefern und
würden deshalb anders beschnitten. Bei ihnen stimme das Verhältnis von
Wurzelwerk zum Kronenumfang.
Aber auch für Gemüse, Trauben oder Fleisch sei wissenschaftlich
nachgewiesen: je naturnäher und stressärmer gewachsen, desto höher der
Anteil der bioaktiven Stoffe, die in künftigen Nahrungsmittel zur
Verfügung stehen.
Apfelsaft aus kleineren Mostereien hätten auch deswegen so gut
abgeschnitten, weil hier kaum Plantagenfrüchte, sondern meist nur
natürlich gereifte, oftmals sogar Hand sortierte Äpfel zu Saft gepreßt
würden.
Der Genuß ungeschälter Äpfel bringt mehr als reines Vitamin C
Sekundäre Pflanzenstoffe schützen wahrscheinlich vor Krebs / Beim Apfel sind die meisten der protektiven Substanzen in der Schale
BERLIN (gün) Bei einem Drittel aller Krebserkrankungen wird davon ausgegangen, daß ihre Entstehung mit falscher Ernährung zusammenhängt. Das Essen von viel Obst und Gemüse soll vor Krebs schützen. Aber was davon ist belegt, und was sind die Wirkungsmechanismen? Das soll etwa die EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition)-Studie klären.
In vielen retrospektiven epidemiologischen Studien ist ein Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs nachgewiesen worden. So sind die Krebsraten dort besonders niedrig, wo der Pro-Kopf-Verbrauch an Obst und Gemüse besonders hoch ist, etwa in den Mittelmeerländern.
Prospektive Studien, die den vor Krebs schützenden Effekt von Nahrungsmitteln sichern, sind aber selten. Interventionsstudien gibt es gar nicht, wie Professor Hans K. Biesalski, Ernährungswissenschaftler der Universität Stuttgart-Hohenheim, vor kurzem bei einem "5-am-Tag-Symposium" in Berlin gesagt hat. "5 am Tag" ist eine internationale Kampagne, bei der auf den Nutzen von täglich mindestens fünf verzehrten Portionen Obst und Gemüse für die Gesundheit hingewiesen werden soll.
Ein Beispiel für eine prospektive Untersuchung zu Krebs und Ernährung ist die seit 1994 laufende EPIC-Studie. Alle zwei Jahre beantworten Studienteilnehmer Fragen zu ihrem Gesundheitszustand und zu Lebensgewohnheiten wie Ernährung, körperliche Aktivität und Nikotinkonsum. In Deutschland nehmen in den Studienzentren Heidelberg und Potsdam mehr als 53 000 Menschen zwischen 35 und 65 Jahren teil.
Eine erste Zwischenanalyse habe bestätigt, daß sich mit zunehmendem Konsum von Obst und Gemüse das Krebsrisiko im oberen Verdauungstrakt moderat verringert, so der Studienleiter Professor Elio Riboli aus Paris auf dem von der Deutschen Krebshilfe veranstalteten Symposium.
Welche Inhaltsstoffe wirken protektiv?
Wenn also ein hoher Obst- und Gemüseverzehr offensichtlich vor Krebs schützen kann, stellt sich als nächste Frage: Welche Inhaltsstoffe wirken protektiv?
Inzwischen richtet sich das Augenmerk von Forschern vor allem auf die sekundären Pflanzenstoffe, darunter Polyphenole, Phytosterine, Glucosinolate, Protease-Hemmstoffe, Flavonoide, Phytoöstrogene. So habe zum Beispiel Vitamin C als Monosubstanz in einer In-vitro-Studie fast keine, der Extrakt geschälter Äpfel eine mäßige und der Extrakt ungeschälter Äpfel - in der Schale sind die meisten sekundären Pflanzenstoffe - die stärkste antioxidative Wirkung aufgewiesen, so Professor Gerhard Rechkemmer von der Technischen Universität München.
Unter den etwa 50 000 verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen in den Nahrungspflanzen des Menschen die tatsächlich schützenden Substanzen nachzuweisen, ist jedoch fast so etwas wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Man stehe hier noch ganz am Anfang der Forschung, so der Wissenschaftler. Er rät dazu, sich vor allem an die Empfehlung von Krebsgesellschaften und der Weltgesundheitsorganisation zu halten, fünfmal am Tag Obst oder Gemüse zu essen.
Das Ziel: Menschen dazu zu animieren, täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, für Erwachsene heißt das etwa 600 Gramm am Tag.
Dabei muß niemand eine Waage benutzen: Eine Portion läßt sich mit den Händen abmessen. Eine Frucht, die in eine Hand paßt, gilt als eine Portion. Dies wäre für Erwachsene ein mittelgroßer Apfel, für ein Kleinkind eine Aprikose. Kleinere Früchte wie Johannisbeeren oder kleingeschnittenes Gemüse gelten als eine Portion, wenn sie in die aus zwei Händen gebildete Schale passen. Eine der fünf Portionen kann ein Glas Obst- oder Gemüsesaft sein, gegartes Gemüse, Kompott oder Trockenobst zählen mit.
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Bei diesem Eiweißstoff handelt es sich um das sogenannte Homocystein.
Homocystein ist eine schwefelhaltige Aminosäure, die normalerweise nur
innerhalb der menschlichen Zelle vorkommt. Bei zu hoher Konzentration
zerstört sie die menschliche Zelle. Sie entsteht im Stoffwechsel als
Zwischenschritt bei der Übertragung von Kohlenstoffresten. Diese sind ein
Grundbaustein aller organischen Substanzen. Dieser Eiweißstoff wird für
lebenswichtige Stoffwechselvorgänge dringend benötigt. Allerdings muß er
nachdem er seine Aufgaben erfüllt hat wieder abgebaut werden, um den Körper
nicht schädigen zu können.
- Diabetes mellitus (Blutzucker)
- chronisch entzündliche Darmerkrankungen
- chronische Nierenschwäche
- Erkrankungen des Nervensystems
Frauenärzte wissen, daß dieses Eiweiß mit Schwangerschaftskomplikationen
wie Eklampsie und Frühgeburten, sowie frühkindlichen Mißbildungen wie
Neuralrohrdefekte, in Verbindung gebracht werden muß. Man vermutet, daß von
diesem Eiweiß fruchtschädigende Wirkungen in der Frühschwangerschaft
ausgehen. Daher werde Frauen die schwanger werden wollen, empfohlen, bereits
vier Wochen vor der Konzeption 400 µg Folsäure täglich zusätzlich zur
normalen Ernährung zu sich zu nehmen. Die Dosis sollte während der gesamten
Schwangerschaft beibehalten werden
Moderat erhöhte Homocystein-Spiegel von 12 bis 30 µmol/l im Plasma/Serum gelten inzwischen als eigenständiger Risikofaktor für degenerative Gefäßerkrankungen.
Die Aminosäure Homocystein wird im zellulären Methionin-Stoffwechsel gebildet. Auf Grund seiner starken
Zellschädigung wird die interzelluläre Konzentration des Homocysteins niedrig gehalten. Wie das geschieht, erläuterte Prof. Dr. Jürgen Geißel (Universität Homburg/Saar) kürzlich beim Bayer Pharma Presseseminar in Hamburg: Zum einen wird Homocystein mit Hilfe der Vitamine B6 und B12 sowie Folsäure abgebaut. Andererseits wird die Aminosäure ins Plasma exportiert, wo sie zur vermehrten Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und damit zu einer Schädigung
der Gefäßinnenwand beiträgt. Nach neuen Erkenntnissen, so Geißel, wirkt Homocystein im Plasma zudem
fördernd auf die Entstehung von Thrombosen..
Hauptursache für Hyperhomocysteinämie ist unzureichende Versorgung mit Cobalamin, Pyridoxin und Folsäure. Als besonders gefährdet gelten ältere Menschen und Vegetarier – vor allem, wenn sie auf jegliche tierische Nahrung einschließlich Milch- und Eiprodukten verzichten (= Veganer). Seltener führen
Nierenschwäche und Gendefekte zu überhöhten Homocystein-Werten. Als Interventionsgrenze nannte Geißel die Marke von 12 µmol/l. Liegen weitere Gefäßrisiken vor, wie etwa
Bluthochdruck, zu hoher Cholesterinspiegel, Blutzuckerkrankheit, Übergewicht und/oder Nikotinabusus, sollte ein Grenzwert von 10 µmol/l gelten.
(12 bis 15 µmol/l)
(> 15 µmol/l)
Zusätzliche Vitaminergänzung ist nur nötig bei mangelnder Vitaminzufuhr
(weniger als 5x tägl Obst und Gemüse - ca 700g pro Tag), bei erhöhtem
Bedarf z.B in der Schwangerschaft oder bei bestimmten chronischen
Erkrankungen z.B. Blutzuckererkrankung, erhöhter Blutdruck,
Fettstoffwechselstörungen, Nierenschwäche usw.
In ihrer Entwicklung haben die Pflanzen ein Abwehrsystem aufgebaut, um sich
gegen schädliche Umwelteinflüsse zu wehren. Dieses Abwehrsystem sind die
sogenannten sekundären Pflanzenstoffe. Mit dem Verzehr dieser Substanzen
können wir Gesundheit essen.
Es hat lange gedauert, bis wissenschaftlich beweisbar war, daß man Gesundheit
essen kann.
Vor gut 10 Jahren sprach man in internationalen Fachkreisen noch übervorsichtig davon, daß es in
unserer Pflanzennahrung neben den primären Nährstoffen Eiweiß, Fett,
Kohlenhydrate, Vitamine etc. auch noch sehr geheimnisvolle sekundäre Stoffe
gäbe. Diese könnten möglicherweise wie Arzneimittel wirken.
In Deutschland standen die Experten diesem Phänomen anfangs höchst reserviert
gegenüber. Inzwischen hat sich vieles geändert. Wir wissen jetzt: Sie
existieren in Hülle und Fülle, die aktiven, geheimnisvollen Substanzen - in
jeder Frucht, jedem Gemüse, jedem Getreidekorn und jeder Nußschale stecken
sie.
Dann überschlugen sich die Meldungen fast. In rasendem Tempo folgten
Entdeckungen. Die Fachleute waren fasziniert, und eine ganze neue Wunderwelt tat
sich hier auf: Rot-gelb-grün leuchtende Heil- und Schutznahrung, von der Natur
uns allen geschenkt, für jeden erreichbar. Wir konnten sie quasi kostenlos, als
Zugabe beim täglichen Einkauf vom Markt nach Hause tragen und dann auf dem
Teller servieren - mit köstlichem Geschmack, duftend, saftig, knackig. Und auf
diese einfache Art war es uns möglich, damit vielerlei körperlichen
Beschwerden und Leiden vorzubeugen, ja sie mitunter sogar zu heilen. Das klang
wie Zauberei.
Heute läuft in der ganzen weiten Welt die aufregende Jagd nach den sogenannten
Phytochemicals, den Pflanzenchemikalien.
Zwischen 10 000 und 30 000 sollen es geben. Allein das Nationale Krebsinstitut
in den USA investierte 50 Millionen Dollar in eine Forschung, die solche Stoffe
sucht, isoliert und studiert. Täglich gibt es neue Freudenbotschaften, daß man
wirklich Gesundheit essen kann.
Fast pausenlos entdecken Forscher zur Zeit immer noch neue Stoffe, Aminosäuren,
vitaminähnliche Substanzen, Enzyme etc. Vor allem aber weiß man heute, daß in
unserer täglichen Nahrung zahllose weitere sehr geheimnisvolle Stoffe stecken,
die zum Teil noch gar nicht genau identifiziert sind. Da ist noch
Abenteuerliches zu erwarten, vor allem in jenen sekundären Pflanzenstoffen ,
bioaktiven Stoffen mit vielerlei Schutz- und Heilwirkung. Fast täglich werden
neue entdeckt, mit wunderbaren Wirkungen auf unsere Gesundheit.
Die sekundären Pflanzenstoffe wirken wie Arzneimittel
Die sekundären Pflanzenstoffe bestehen aus höchst unterschiedlichen chemischen
Verbindungen.
Ihre Hauptmerkmale:
• Sie kommen nur in geringen Mengen vor.
• Sie kommen nur in bestimmten Pflanzen vor.
• Sie üben pharmakologische Wirkungen aus - wie Arzneimittel.
Vorrangig haben diese geheimnisumwitterten Stoffe nach Leitzmann/Watzl folgende
gesundheitsfördernde Eigenschaften:
• Sie wirken antimikrobiell, das heißt, gegen Krankheitserreger
verschiedenster Art.
• Sie wirken antikanzerogen, sprich, sie schützen vor Krebserkrankungen
und/oder hemmen die Krebsentwicklung.
• Sie wirken antioxidativ, das heißt, sie bekämpfen unsere gefährlichen
Zellgifte, die Sauerstoff - Radikalen.
• Sie wirken immunmodulatorisch, das heißt, sie stärken unser körpereigenes
Abwehrsystem.
Darüber hinaus enthält unsere Pflanzennahrung aber auch noch weitere potente
Wirkstoffe, sogar Hormone; zum Teil bildet sie diese sogar erst im Stoffwechsel.
Die Hormone können zum Beispiel den Blutdruck regulieren, den
Cholesterinspiegel senken, den Blutzuckerspiegel in Balance halten oder die
Verdauung fördern.
Das Wunderwerk Mensch läuft erst mit 50 Makro- und Mikro- Nährstoffen
Tag und Nacht brauchen wir sie - neben dem absolut unentbehrlichen Sauerstoff -,
die vier Makro- Nährstoffe Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett und Wasser. Wir
brauchen sie in relativ großen Mengen (deshalb der Name Makro), denn sie werden
als unsere Energie- und Wärmespender verheizt. Dazu brauchen wir aber auch noch
zwischen 40 und 50 andere Substanzen, die Mikro- Nähr- und Wirkstoffe,
lebensnotwendig. Man nennt sie auch Wachstums- und Instandhaltungs- Chemikalien.
Das sind die Mineralien und Spurenelemente, die essentiellen Fettsäuren und
essentiellen Aminosäuren.
Essentiell bedeutet: Der Körper kann sie nicht selbst herstellen - wir müssen
mit der Nahrung immer für Nachschub sorgen. Alle diese Nährstoffe zusammen
machen erst gesundes Wachstum, geistige und körperliche Entwicklung bei
Kindern, Zell- und Gewebeerneuerungen, Abwehr und Reparaturen, die den
Alterungsprozeß aufhalten, möglich. Sie gleichen Verluste aus, sorgen für
einen ausbalancierten Stoffwechsel, füllen leer gewordene Speicher wieder auf
und stellen sicher, daß das Wunderwerk Mensch stets reibungslos läuft.
Bio und Regionalkost
Sind Bioprodukte wirklich gesünder als herkömmliche Lebensmittel? Sie sind
nicht nur vitamin- und mineralstoffreicher, sie enthalten auch weniger
Zusatzstoffe wie Nitrat. Weil Pflanzen vor allem in Treibhäusern diese Art der
Nachhilfe brauchen, empfiehlt es sich, seinen Speiseplan nach Saisonfrüchten
zusammenzustellen. "Wochen- statt Weltmarkt" empfehlen darum das
Freiburger Öko-Institut und seit der BSE-Krise auch ein großer Kreis von
Kasseler Agrarwissenschaftlern. Weiterer Vorzug: Regionale Nahrungsmittel
müssen nicht hunderte von Kilometern transportiert werden - das schont die
Umwelt.
Bioverbände
Bioland, Demeter
und Naturland sind die drei größten
Bioverbände. Sie garantieren eine hohe Produkt-Qualität, die streng
kontrolliert wird. Gemeinsame Kriterien: umweltschonende Verfahren sowie
Verzicht auf künstliche Schädlings- und Unkrautbekämpfung.
Bioland ist der größte der neun Anbauverbände. Seine Methode ist
organisch-biologisch und greift auf wissenschaftlich erforschte Zusammenhänge
zwischen Boden, Pflanze, Tier und Mensch zurück. Der Hof wird als geschlossenes
System betrachtet. Darum muss der überwiegende Futteranteil für die Tiere vom
eigenen Hof stammen, auch der zugekaufte Anteil muss ökologisch sein - bis auf
zehn Prozent, für die nur bestimmte Bestandteile zugelassen sind. Tiermehl
durfte und darf nicht gefüttert werden. Nur Öko-Milchaustauscher sind erlaubt.
Kontakt: Bioland LV Bayern, Tel. 0821/346800
Demeter setzt ebenfalls auf ein geschlossenes Kreislaufsystem. Zusatzstoffe wie
Pestizide, Leistungsförderer und Hormone sind verboten. Mindestens zwei Drittel
der jährlichen Futtermenge muss aus Demeter-Produktion stammen, der Rest aus
Umstellungsbetrieben. Für Schweine sind bis zu 15 Prozent konventionelle
Milchprodukte (ohne Antiblotikazusätze) erlaubt, konventionelle
Milchaustauscher bei Rindern nur für eine Nicht-Bio-Vermarktung,
Kontakt: Landesvereinigung Bayern, Tel. 08166/6204. Vermarktungsorganisation:
Strohhalm, Gerhard Scharrer, Aspertshofen, Tel. 09151/96969.
Naturland sieht sich vor allem als "ideologiefrei, praktisch und offen für
wissenschaftliche Erkenntnisse". Tier-, Blut- und Knochenmehl durfte nie
gefüttert werden.
Kontakt: Regionalverband Südost, Tel. 08137/931810.
-Phosphate (Fertiggerichte, Konserven)
-oxalsäurehaltige Lebensmittel (Kakao, Spinat, Rhabarber, Mangold, Rote Beete,
schwarzer Tee, Petersilie)
-Phytat (Haferflocken, Kleie)
-Zuckeraustauschstoffe (Mannit, Sorbit) - langkettige Fettsäuren (z.B.
Fischöle) vermehrte Calcium-Ausscheidung über die Nieren
-eiweißreiche Kost
-Koffein
-hohe Phosphatzufuhr
- Alkohol
-Citrat (Milchprodukte, Citrusfrüchte)
- Ascorbat (Tomaten, Kartoffeln, grüne Paprika, Grüngemüse, Kiwi, Hagebutte,
Erdbeere)
- Casein (Milchrodukte)
- Vitamin D (Fisch, besonders in Hering, Matjes, Lachs, Heilbutt, Sardellen
enthalten)
Um eine ausreichende Versorgung des Organismus mit Calcium sicherzustellen,
sollten Lebensmittel, die den Calciumstoffwechsel positiv beeinflussen.
möglichst in allen Mahlzeiten vorkommen.
Geeignete Mahrungmittel-Kombination sind z.B. Broccoli-Käse-Aufläufe oder ein
Gericht aus Hering-Apfel-Joghurtsauce.
Ferner sollten phytinsäurehaltige oder oxalsäurereiche Nahrungsmittel nicht
mit calciumreichen Nahrungsmittel (z.B. Milch, Joghurt, Käse) innerhalb einer
Mahlzeit kombiniert werden.
Eine ausreichende Calciumversorgung wird vor allem durch fettarme Milch, magere
Milchprodukte sowie Schnittkäse erreicht. Milchprodukte mit niedrigen
Fettgehaltsstufen besitzen eine höhere Dichte an Mineralien.
Man nehme:
1. ein feuchtes bis nasses Wickeltuch aus Batist oder Leinen (unter Umständen mit Salz oder Senf),
2. ein Zwischentuch aus Leinen oder Frottee, das das nasse Tuch um mehrere Zentimeter überragt,
3. ein abschließendes Wolltuch, wiederum etwas breiter als das Zwischentuch.
Was soll erreicht werden?
Ab- oder Auskühlung, zum Beispiel als Wadenwickel bei Fieber: Dafür reicht das nasse Wickeltuch, wobei dieses häufiger gewechselt werden sollte, um die Verdampfungskälte auszunutzen.
Kaltreiz mit reflektorischer Wirkung, zum Beispiel als Halswickel bei Angina tonsillaris: Dafür werden das nasse Wickeltuch und das Zwischentuch benötigt.
Wärmestau, zum Beispiel als Schwitzpackung bei Bronchitis: Für diesen Wickel werden alle drei Tücher eingesetzt.
Wie macht man eine kalte Waschung?
1. Man benötigt eine Schüssel mit eiskaltem Wasser und einen rauhen Waschlappen aus Frottee.
2. Die Waschung erfolgt durch eine zweite Person, zum Beispiel morgens im noch warmen Bett, von peripher nach zentral, zum Beispiel von den Händen bis an den Stamm.
3. Zuerst wird die Streck-, dann die Beugeseite behandelt, zum Beispiel zuerst der Handrücken bis zur Schulter, dann von der Handinnenfläche bis zur Achsel.
4. Erst die rechte, dann die linke Körperseite behandeln.
5. Nach der Waschung sollte man noch 10 bis 20 Minuten im Bett ruhen und bewußt die reaktive Wärme und das allgemeine Wohlbefinden auskosten.
Was soll erreicht werden?
Die Durchblutung und damit die Abwehrkräfte sollen angekurbelt werden.